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Behandlung - Tag 2

23.03.10 | von Christian Breuer [mail] | Kategorien: Diagnose, Neuigkeiten, Behandlung, Ergebnisse

Seit der Behandlung sind nun zwar schon einige Tage vergangen, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, ein paar Zeilen darüber zu schreiben. Beim zweiten Termin waren wieder zwei Zähne an der Reihe - und in wenigen Tagen geht es schon wieder weiter.

Follow up:

Nachdem ich seit dem ersten Behandlungstermin weiß, dass die Sanierung von zwei Zähnen eine gute Stunde dauert, habe ich mein altes autogenes Training wieder auf meinen MP3-Player kopiert, das geht insgesamt fast eine halbe Stunde und deckt damit immerhin die Hälfte der Behandlungszeit ab. Allemal besser, als das gleiche Stück 15 Mal hintereinander zu hören.

Der Tag verlief wie immer - je näher der Termin rückte, desto größer wurde meine Nervosität. Dank einiger Besprechungen bei der Arbeit hatte ich allerdings recht viel Ablenkung. Wie gewohnt bin ich mit reichlich Zeitpolster zur Praxis gefahren und hatte dort noch 15 Minuten Zeit, um mich mit meiner Musik selbst ansatzweise ruhig zu halten. Wieder auf die Minute pünktlich durfte ich dann in den Behandlungsraum.

Sehr nett: Der Arzt fragte, ob ich mich erholt habe und wie es mir geht. Eine kleine Geste, die für mich aber ein wichtiger Schritt bei der Vertrauensbildung ist - zeigt sie doch, dass der Arzt sich durchaus mit meinen Problemen beschäftigt. Dafür freute er sich, glaube ich, auch ein klein wenig über mein Lob, da ich finde, dass die ersten beiden Zähne wirklich top aussehen.

Bevor es dann losging habe ich ihn zunächst auf meine latenten Zahnschmerzen hingewiesen. Da diese mit der Zeit weniger geworden sind, beruhigte mich der Arzt. "Wenn ich dort mit meinen Geräten gearbeitet habe, dann ist das für den Zahn ein Trauma", erklärte er. "Nicht nur für den Zahn" konterte ich - ein bisschen Galgenhumor geht halt immer.

Auf dem Behandlungsplan standen die beiden ersten, kleinen Backenzähne, ich glaube 1-4 und 1-5. Der Arzt stellte mich vor die Wahl, mit Amalgam zu füllen - ohne Zuzuahlung -, oder mit Kunststoff. Da es mir ja auch um die Ästhetik geht, deshalb bin ich ja überhaupt erst bei dieser Grundsanierung gelandet, habe ich mich für die Kunststoff-Variante entschieden. Der Zeitaufwand ist ein gutes Stück größer, es handelt sich um einen Komposit-Kunststoff, der in mehreren Schichten aufgetragen wird. Dichtigkeit und Haltbarkeit seien mit denen von Amalgam gleichzusetzen, versicherte mir der Arzt.

Die Spritze habe ich dieses Mal als unangenehmer empfunden, was aber recht subjektiv sein mag. Die Behandlung an sich hat wieder lange gedauert, aber darauf war ich ja eingestellt. Als besonders unangenehm empfinde ich, neben dem langsamen Bohrer, die Matrize und die Gummikeile, die bei der Behandlung an die Zähne gespannt werden. Ich habe dazu mal ein bisschen im Netz gesucht, diese kleinen, fiesen Geräte dienen dazu, die Füllung an Ort und Stelle zu halten, bis sie ausgehärtet wird. Sie üben aber ordentlich Druck auf Zahnfleisch und Gaumen aus. Spürbar, aber letztlich doch erträglich.

Allerdings ließ die Betäubung etwas schneller nach als geplant, wodurch ich aller Entspannungsversuche zum Trotz wohl doch immer nervöser wurde. Das kann ich aus der Eigenwahrnehmung aber kaum beurteilen, wenn ich ehrlich bin. Der Arzt setzte jedenfalls mit kurzer Vorwarnung noch eine Spritze in den Gaumen, dabei bin ich dann fast an die Decke gegangen. Ich hoffe, dass das nicht allzu oft sein muss.

Noch etwas zur Selbstwahrnehmung: Der Arzt meinte, dass ich schon wesentlich ruhiger gewesen sei als beim ersten Termin. Ich wünschte, es wäre so, subjektiv habe ich es selbst nicht so empfunden.

Nun, seit der Behandlung sind fünf Tage vergangen und inzwischen ist auch das Zahnfleisch, das direkt an den Zähnen doch ziemlich gelitten hatte, wieder fast verheilt. Ich glaube, da muss ich noch eine Möglichkeit finden, den Heilungsprozess zu beschleunigen. Denn wenn es so empfindlich ist wie in den ersten Tagen nach der Behandlung bekomme ich echte Probleme mit der Pflege der gerade behandelten Zähne.

Donnerstag geht es weiter! Dann ist das erste Vierel (oben rechts, 1. Quadrant) schon fast fertig. Immerhin...

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Ich habe panische Angst vor Ärzten und Spritzen - obschon ich regelmäßig zum Zahnarzt gegangen bin, ist nun eine Grundsanierung fällig. Mit allem drum und dran. In diesem Blog berichte ich über meine Erlebnisse.

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