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Behandlung - Tag 3

31.03.10 | von Christian Breuer [mail] | Kategorien: Neuigkeiten, Behandlung, Ergebnisse

Zwei Stunden hat die Prozedur gedauert, aber jetzt ist die rechte obere Hälfte fertig saniert! Zumindest theoretisch... Der dritte Behandlungstag war teils etwas ernüchternd.

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Die drei hinteren Backenzähne auf der rechten Seite oben (inkl. Weisheitszahn) waren noch nicht behandelt, das sollte beim dritten Eingriff in einem Aufwasch erledigt werden. Zuvor hatte ich mir überlegt, dass dort hinten auch Amalgam verwendet werden könnte. Vor den Nebenwirkungen habe ich keine Angst, und so weit hinten ist es m.E. auch ästhetisch kein Problem.

Allerdings kam es anders: Nach einem Blick auf die Röntgenbilder, den Erfahrungen mit den bisherigen Zähnen und einer Untersuchung im Mundraum vermutete der Arzt, dass die Zähne so nicht mehr zu erhalten seien und wahrscheinlich eine Krone notwendig wird. Allerdings hat er sich, in Absprache mit mir, dazu entschieden, die Löcher nach der Entfernung der Karies mit einer vorläufigen Füllung zu verschließen. Schließlich schwebt ja die Aktion "Zähne gerade machen" im Raum, für die wahrscheinlich Zähne gezogen werden müssen. Möglicherweise einen von diesen Zähnen für eine Krone vorzubereiten wäre unsinnig. Also wird jetzt erst die Karies überall entfernt unter den Plomben, dann geht es wieder zum Kieferorthopäden, um mit ihm das weitere Vorgehen abzusprechen.

Die Behandlung an sich hat dieses Mal zwei Stunden gedauert, mit drei längeren Pausen, um die Füllungen trocknen zu lassen. Vielleicht bin ich, zumindest während der "normalen" Behandlung, tatsächlich etwas ruhiger geworden. Aber gerade bei den Spritzen - meinem Hauptproblem - kann ich noch keine Bsserung feststellen. Insbesondere die Injektionen in den Gaumen sind eine echte Tortur für mich!

Ich habe übrigens meine Musik umgestellt. Zur Vorbereitung nach wie vor Autogenes Training, zur Behandlung läuft jetzt allerdings "Best of Brings" - ich liebe Kölsch-Rock und verbinde viele positive Erfahrungen mit den Liedern. Und ich hoffe, dass sich das positiv auswirkt - und nicht die negativen Zahnarzt-Erfahrungen sich auf Brings projizieren!

Nach der Behandlung warnte mich der Arzt vor: Er sei sehr nah an den Nerv gekommen am Zahn 1-6, sollte ich dort pochenden Schmerz verspüren, solle ich sofort in die Praxis kommen. Um ehrlich zu sein habe ich da in den vergangenen Tagen (seit der Behandlung sind sechs Tage vergangen) ziemlich Angst gehabt. Es hat ein paar Mal gepocht, aber nicht schmerzhaft und auch nur sehr leicht, das verbuche ich mal unter "normale Reaktion".

Das Zahnfleisch war durch die Matrizen wieder sehr arg angegriffen und hat ordentlich weh getan. Nach der Erfahrung des zweiten Behandlungstages habe ich den Arzt gefragt, ob ich mit Salviathymol spülen kann. Er stimmte zu und ich habe das Gefühl, dass es bei der Regeneration geholfen hat.

Im Moment habe ich an den behandelten Zähnen keine Schmerzen, allerdings einen säuerlichen (fast ätzenden) Geschmack im Mund, der aber langsam abklingt. Ich hoffe, dass das noch besser wird!

Und jetzt habe ich Osteferien :) Am 13. April geht es weiter!

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Ich habe panische Angst vor Ärzten und Spritzen - obschon ich regelmäßig zum Zahnarzt gegangen bin, ist nun eine Grundsanierung fällig. Mit allem drum und dran. In diesem Blog berichte ich über meine Erlebnisse.

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